Warm-up Wochenende am Gardasee

Nachdem alles zusammengepackt und unsere Räder in den Autos verstaut waren, machten wir uns am Samstag Morgen (Daniela, Irmgard, Monika, Sandra, Hans, Horst, Mario, Othmar, Thomas und ich) auf den Weg Richtung Süden.

Nach einem kurzen Wintereinbruch am Brennerpass, kamen wir bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen am Gardasee an. Kaum angekommen, genossen wir den ersten schmackhaften italienischen Kaffee. Mit voller Energie stiegen wir anschließend auf unsere Drahtesel um den Kilometerzähler zu fordern. Anfangs gab es ein kleines Problem mit Daniela‘s Fahrrad, das im Laufe der Ausfahrt jedoch gelöst werden konnte. Die Route verlief über abseits gelegene und verkehrsarme Straßen zum Fluss „Mincio“. An diesem Gewässer liegen wunderschöne historische Ortschaften, wie Borghetto oder Valeggio sul Mincio, durch die wir radelten. Natürlich durfte auch eine Pause nicht fehlen! Den Heimweg traten wir teils auf dem Radweg und teils auf der Bundesstraße, vorbei an Pesciera und Lazise an (80 km/keine Hm). Zum Abendprogramm muss nicht viel erwähnt werden…..Aperitif, Abendessen, Spaziergang entlang der Promenade zurück zum Hotel!

Einer entspannten Nacht und einem reichhaltigen Frühstück anschließend ging es am Sonntag nach Rovereto. Während der Fahrt dorthin waren einige leichte Anstiege zu bewältigen. Diese Stadt passierend, führte unsere Tour über den niedrigsten Pass der Alpen (Passo San Giovanni) nach Torbole. Oberhalb des Windsurfdomizils machten wir Halt um unsere Batterien, nicht die der Räder, wieder aufzuladen. Unter starkem Gegenwind fand die kräfteraubende Rückfahrt nach Bardolino statt. Nach 110 Kilometern und einigen Höhenmetern beendeten wir diese Runde am Ausgangspunkt. Unsere fahrbaren Untersätze wurden unverzüglich gegen ein erfrischendes und wohlverdientes Bier getauscht…….

Für unsere letzte Ausfahrt am Montag lautete die Devise, Höhenmeter sammeln. Von Bardolino ging es dem See entlang nach Garda und von dort über eine panorama- sowie kurvenreiche Straße hinauf auf San Zeno. Der dortige Ausblick auf den See ist derart atemberaubenden und eindrucksvoll, sodass wir uns eine kurze Auszeit vom Radeln gönnen mussten. Dann ging es aber gleich weiter. Zuerst eine kurze Abfahrt um dann hinauf zur Wallfahrtskirche Madonna della Corona nochmals so richtig in die Pedale zu treten. Da sich bei einigen von uns die Gedanken schon über den Hotelpool drehten, fand die Rückfahrt ohne Umwege statt (80 km/1.000 Hm) Die Temperaturen ließen es dann tatsächlich zu einen Sprung in das wohltuenden Nass zu wagen. Wir hätten diesen Ausflug gerne verlängert, da einfach alles perfekt passte, doch leider mussten wir den Heimweg antreten….

 


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