11. Runde: 5:2 — Sieg für den SV Oberperfuss!!

 

Der Absamer Erfolgslauf fand am Mittwochabend im Nachtragsspiel der 11. Runde am Kemater Kunstrasen ein Ende. Dorthin lud jedoch nicht der Tabellenführer, sondern Nachzügler Oberperfuss. Die improvisierten Hausherren drehten einen Rückstand und besiegten die Kellner-Truppe letztlich klar mit 5:2. Wegscheider feierte dabei ein erfolgreiches Comeback.

Der A‑Lizenz-Trainerkurs in Wien schob der Anwesenheit von Oberperfuss-Coach Hannes Kirchmair in der Nachtragspartie seiner Schützlinge gegen Absam einen Riegel vor. Die Gäste glänzten zuvor mit fünf Siegen in Folge. Zuletzt musste sich Volders geschlagen geben.
Das Team der Stunde plagte am Mittwoch dennoch eine Torwart-Seuche. Die verletzte etatmäßige Nummer eins Florian Feichtner sollte eigentlich Routinier Walter Steiner ersetzen. Weil der allerdings krankheitsbedingt ausfiel und auch Michael Posch nicht einsatzfähig war, durfte Metin Özer ran.
Kirchmair fieberte per Liveticker mit. Und anfangs sah alles ganz nach einer Prolongierung des Absamer Erfolgslaufs unter Interims-Chefbetreuer Christian Kellner aus: Ein erfolgreich ausgeführter Freistoß von Kapitän Stefan Danler (14.) sowie ein Eigentor von Gregor Hupfauf, der nach einem Missverständnis mit Schlussmann Gerhard Lonauer ins Oberperfuss-Tor köpfte (28.), brachte Absam zu einer komfortablen 2:0‑Führung.
Oberperfuss schafft die Wende
Angestachelt statt niedergeschlagen reagierten die Hausherren auf den frühen Rückstand. Oberperfuss gewann die Zweikämpfe, die mit gesunder Aggressivität und Zielstrebigkeit geführt wurden.An diesem Abend hatte es Absam jedenfalls wahrlich nicht mit einem Abstiegskandidaten zu tun. Vielleicht auch deshalb, weil die Gastgeber, die Kirchmair-Vertreter und Co-Trainer Thomas Brantner betreute, die am letzten Spieltag erhaltene rote Laterne nach einer überzeugenden Leistung wieder abgeben durfte.
Christian Spiegl (35.) und Marco Wegscheider (38.), der nach langer Verletzungspause (offene Fleischwunde an der Ferse) ein geglücktes Comeback feierte, egalisierten den Spielstand bereits vor der Pause.Eigentor und Haller machen alles klarYoungster Philipp Andrä führte Oberperfuss dann auf die Siegerstraße (53.), ehe Gäste-Verteidiger Manuel Mascher per Eigentor (81.) und der eingewechselte David Haller (83.) die tolle Moral-Performance der Hausherren vollendeten.
Fünf Tore in einem Spiel, das hatte Oberperfuss in der laufenden Saison noch nie zu Buche stehen. Noch wichtiger ist aber der Sieg, der im Tabellenkeller der Landesliga West etwas Luft schafft. Am Samstag gastiert das in dieser Spielzeit leidgeprüfte Team bei Lokalrivale Kematen. Die Blues dürften gewarnt sein. Zumal der Untergrund des Spitzenreiters für den Derby-Gegner ein guter Boden sein dürfte.
(Bericht: www.fanreport.com)

 


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