Wilde Ride 2026 – Die Oberperfer Renntiger zum Saisonabschluss

Der „Wilde Ride“ 2026 am Stubaier Gletscher markierte auch heuer wieder einen kräftezehrenden, aber legendären Abschluss der Skisaison – und der SVO Oberperfuss war natürlich mit dabei. Unter dem Teamnamen „Oberperfer Renntiger“ stellten wir uns einem Rennen, das seinem Ruf als „härtester Riesenslalom der Welt“ erneut mehr als gerecht wurde.

Bereits in den frühen Morgenstunden machten sich Florian Koch (Startnummer 21), Benedikt Staubitzer (27), Bianca Venier (48), Maike Hujara (141) und Michael Spiegl (203) gemeinsam auf den Weg Richtung Stubaier Gletscher – hochmotiviert und bestens aufgelegt. Bei aufgehender Sonne und strahlend blauem Himmel erfolgte die Streckenbesichtigung und schnell wurde klar: Die Länge des Riesenslaloms und die enorme Anzahl an Toren (164) hatten es in sich. Schon früh wurde im Team über Linienwahl und Taktik diskutiert – doch die Erkenntnis war eindeutig: Vollgas ab Tor 1, denn „blau“ werden die Beine am Ende so oder so.

Am Start herrschte eine entspannte, fast ausgelassene Stimmung. Die Vorfreude überwog, und der Teamgedanke stand klar im Vordergrund. Nachdem Flo, Staubi und Bianca ihre Läufe absolviert hatten, wurden sie im Ziel von Michl und Maike mit High-Fives, einem ehrlichen „Gratuliere, sau cool!“ und der unvermeidlichen Frage „Wie geht’s den Beinen?“ empfangen. Antworten darauf ließen meist etwas auf sich warten – Atemnot und stark brennende Oberschenkel hatten zuerst das Wort. Für das Team tauschte auch Maike das Traineroutfit gegen den Rennanzug überzeugte mit ihrem ökonomischen, ruhigen Fahrstil auf ganzer Linie und stellte einen spannenden Kontrast zu unserem letzten Starter Michl dar. Dieser verlangte seinem Körper alles ab und musste sich im Ziel erstmal hinlegen — die Beine versagten ihren Dienst und mit dem ein oder anderem gequälten „Aua“ musste sogar das wohlverdiente isotonische Hopfenkaltgetränk geduldig auf seinen ersten Schluck warten. Mit spürbar mehr Laktat in den Beinen als vermutlich alle Läufer vor ihm zusammen, half das Team zusammen und unterstützte Michl nach rund 10 Minuten auf dem Weg aus dem Zielraum.

Der Einsatz der Oberperfer Renntiger wurde mit hervorragenden Ergebnissen belohnt:

Damen
Maike Hujara – 1. Platz AK 3 Damen
Bianca Venier – 4. Platz Damen Gesamtwertung

Herren
Benedikt Staubitzer – 13. Platz
Florian Koch – 14. Platz
Michael Spiegl – 44. Platz

Zusätzlich sicherten wir uns in der Teamwertung den 2. Platz

Ein kompromissloses Rennen, ein großartiger Teamspirit und ein Saisonabschluss, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Noch bevor der Muskelkater vollständig verschwunden war, stand eines bereits fest:

Alle fünf Renntiger haben ihre Zusage für den Wilde Ride 2027 gegeben.


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