Ü45 kam gegen Landeck regelrecht unter die Räder

Laut Google Routenplaner waren es genau 67,9 Kilometer und eine Fahrzeit von 56 Minuten, die unsere Ü45 Mannschaft von den Herrschaften des TC Landeck 1 trennten. Eine „Reise“ die sich am Ende leider ganz und gar nicht für unser ersatzgeschwächtes Ü45 Team (mit Walter Triendl, George Mc‘Glynn und Walter Mersa fehlten große Stützen der Mannschaft) rentierte. Mit einem Satz heißer Ohren, in Zahlen 0:7, reisten Weber & Co. von Landeck zurück nach Oberperfuss.

Es sollte ein „heißer Tanz“ werden für unser Team an der Urichstraße 68 in Landeck – zumindest was die Außentemperaturen anging. Stefan Weber auf 1 eröffnete diesen Tanz, wehrte sich mit Händen und Füßen, wehrte 6 Matchbälle ab, musste sich allerdings dann doch in einer wahren Hitzeschlacht mit 4:6 und 2:6 geschlagen geben. Anton Triendl musste auf 2 agieren und tat sich dabei sichtlich schwer. Mit 0:6 und 2:6 ging es für ihn zurück in die Kabine. Kollege und Spielertrainer Andi Gogg auf 3 hatte es auch nicht viel besser erwischt: Er war nach 1:6 und 2:6 auch ruckzuck zurück in den Katakomben des TC Landeck. Stefan Wegscheider auf 4 (er war heuer erstmals in einem Einzel —  Match im Einsatz) durfte 4 Games auf seiner Habenseite verzeichnen, hatte seinen Gegenüber allerdings mit 2:6 und 2:6 auch nicht wirklich aus der Ruhe bringen können. Das neue Gesicht in den Reihen der 45-er, Fredi Bätz, war an diesem Tag chancenlos. Mit 0:6 und 0:6 in Rekordzeit war Landeck an diesem Tag auch für ihn keine Reise wert.

Auch in den anschließenden Doppelpartien schien das „Wunder von Landeck“ auszubleiben. Das Ü45 Präsidium mit Stefan Weber und Walter Heis im Doppel auf 1, wehrte sich zwar mit allen Mitteln, ging aber im Endeffekt mit 1:6 und 1:6 sang- und klanglos unter. Anton Triendl und Ewald Mersa kämpften im Doppel auf 2 teilweise gut mit, boten den Zusehern teils schöne Ballwechsel, standen aber mit 1:6 und 3:6 auch mit leeren Händen da. AUFGEFALLEN ist allerdings, dass Ewi Mersa mit einer wahren Blitzreaktion am Netz und einem anschließendem eiskalten, gnadenlosen, unerreichbaren SMASH der schönste Punkt des Tages, der „point of the day“, gelungen ist.

Getreu dem Motto „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber die Zuversicht und Freude unserer Ü45 nicht“ freuen sich die Mannen rund um Ewi Mersa bereits auf das nächste Meisterschaftsspiel am kommenden Samstag, 04.07.2020, auswärts gegen den SU Inzing 1. Die gelbe Filzkugel steht dort ab 13:00 Uhr wieder im Mittelpunkt des Geschehens.
Wir freuen uns wieder auf viele Zuschauer und Unterstützer und bedanken uns gleichzeitig bei allen treuen Fans!


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